Google Earth 4.2, der Vorgänger von
Google Earth 5, hat vor allem bei der Zusammenarbeit
mit "Google Maps" einige interessante Funktionen zu bieten.
Foto-Show
Google Earth
Virtueller Rundflug
Google Earth erlaubt
einen virtuellen Rundflug über die Erdoberfläche. Die
Bedienung der kostenlosen Basis-Version ist kinderleicht. Start
der Reise ist der Weltraum, 6000 km über der
Erdoberfläche. Der Anwender gibt einfach den
gewünschten Ort ein und wird anschließend in
Sekundenschnelle aus dem All zum Zielgebiet gezoomt. 1000 Meter
vor dem Erdboden stoppt die atemberaubende Fahrt.
Virtuelle Touren zu Galaxien
Google Earth bietet im "Sky-Modus" faszinierende
Weltraumflüge. Sie können das All von der Erde aus
betrachten. In der Computer-Sternwarte können Sie Sterne und
Planeten gezielt suchen und zusätzliche Informationen zu
einzelnen Himmelskörpern wie Größe, Position und
Umlaufbahn abrufen. Hochaufgelöste Aufnahmen des
Weltraum-Teleskops Hubble sind ebenfalls vorhanden.
Bewegung in jede Himmelsrichtung
Über die Bedienelemente kann sich der Reisende in jede
Himmelsrichtung bewegen und die Ansicht drehen und
vergrößern. Mit Hilfe des Neigungsreglers lässt
sich zudem die Perspektive einstellen. Google Earth greift auf
teils sehr detaillierte Satellitenaufnahmen zurück, die es
dreidimensional aufbereitet.
Große Fangemeinde
Der
Suchmaschinen-Anbieter hat eine große Fangemeinde für
sein "Google Earth" gewonnen. Zu verdanken ist das auch den
Import-Funktionen. So lassen sich die Bilder zum Beispiel mit
3D-Modellen von besonders interessanten Objekten und mit
Ortsbeschreibungen aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia
aufwerten. Jeder Nutzer kann zudem seine Lieblingsorte speichern
und anderen zur Verfügung stellen.
Neue
Benutzeroberfläche
Offensichtlichste
Änderung im Vergleich zum Vorgänger Google Earth 3 ist
die Benutzeroberfläche. Die Datenebenen sind neu angeordnet,
damit sie einfacher gefunden und ein- bzw. ausgeschaltet werden
können. Der Navigationsbereich am unteren Bildschirmrand
wurde entfernt, so dass mehr Platz für das Bildmaterial zur
Verfügung steht. Die Navigations-Tools sind nun in der
oberen rechten Ecke. Nützlich ist auch die "View in
Google Maps"-Funktion, die per Mausklick ein Browser-Fenster
öffnet und die gleiche Ansicht in Google
Maps zeigt.
Schnellere Performance
Unterstützt werden 3D-Gebäude mit Texturen, so
dass zum Beispiel Ziegelwände oder Glas wesentlich echter
aussehen. Die Funktionalität des KML-Formats, dem
Dateiformat zum Hinzufügen und Austauschen von Daten, wurde
erweitert. Außerdem wurde die Performance verbessert, so
dass auch Overlays mit großen Datensets schneller geladen
werden. Die Geländedarstellung wurde optimiert, sodass Berge
und Täler realistischer wirken.
Alternativen
NASA World Wind zapft eine Reihe von
Satelliten an und zeigt hoch auflösende Detailaufnahmen der
Erdoberfläche. Dazu gibt's interessante Klimakarten und
allerlei andere anschauliche Animationen. Desktop Earth ist ein Wallpaper-Generator, der
hochauflösende Bilder unseres Planeten auf den Bildschirm
bringt. Der Windows-Desktop wird dabei in bestimmten
Zeitabständen mit aktuellen Satellitenaufnahmen versehen.
USAPhotoMaps lädt Luftaufnahmen und
topografisches Kartenmaterial von Microsofts TerraServer
Web-Seite und zeigt jeden gewünschten Ort innerhalb der USA.
Fazit
Google Earth bietet viel Komfort und zahlreiche neue Funktionen.
Die Bildqualität vieler Länder, darunter auch
Deutschland, wurde weiter verbessert. Dies betrifft vor allem die
größeren Städte, wo Sie dem Nachbarn bis tief in
den Vorgarten sehen können. Leider stehen noch keine
flächendeckenden Satellitenaufnahmen in dieser Detailtreue
zur Verfügung.
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